ISC Big Data – From Data to Knowledge

Thomas_MeuerIm Vorfeld des Kongresses “ISC Big Data” sprachen wir mit Thomas Meuer über die besondere Rolle, die eine Supercomputing-Community im Bereich Big Data spielt. Der Veranstalter der ISC Big Data spricht über die Trends im High-Performance Computing (HPC), die Arbeit im CERN und beschreibt was Unternehmen von der Erfahrung im Forschungsinstitut lernen können.

SAS: Herr Meuer, warum setzen Sie jetzt bereits zum zweiten Mal explizit auf Big Data als Thema Ihres Events?
Meuer: Weil es in der Natur der Sache liegt. Die Technologien und Methoden, die im HPC über viele Jahre entwickelt und angewendet wurden, finden nun ihren Weg in die Unternehmen. Das geschieht eindeutig unter dem Vorzeichen Big Data. Die Datenmengen, die in heutigen Unternehmen als sehr groß und kaum beherrschbar bezeichnet werden, sind im wissenschaftlichen Bereich schon vor Jahren erreicht worden. Entsprechend gibt es hier einen Vorsprung in der Verarbeitung dieser Daten. Read More »

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Fjord-Kreuzfahrt ohne Fjorde – ad hoc Analytics für taktische CRM-Entscheidungen kann Leben retten

Autor: Dr. Michael Jungbluth, Project Manager und Analytics Experte bei SAS Deutschland

Norwegen-Kreuzfahrten befriedigen recht homogene Urlaubsbedürfnisse. Nicht selten werden diese offensiv nach außen getragen: Die Dichte an hochwertigen DSLR-Kameras und großen Teleobjektiven spricht dazu ihre eigene Sprache. Es handelt sich daher um keine wackelige Hypothese, dass für ein großes Urlaubersegment ambitionierte Aufnahmen der Fjordlandschaften ein Kernbedürfnis darstellen (s. Beweisstück A).

Norway Landscape panorama with ocean and mountain - Lofoten

Beweisstück A: Norwegische Fjordlandschaft im Sonnenuntergang

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Die Ganesha-Strategie - Hadoop mit SAS

Sie kennen den kleinen gelben Elefanten schon? Hadoop verändert gerade die Welt – zumindest in der IT. Es gibt Experten, die prophezeien, dass bereits in den nächsten drei Jahren mehr als die Hälfte aller Daten der Welt in Hadoop gespeichert werden.

Ganesha - GaneshFakt ist: Bereits heute liegen die durchschnittlichen Kosten pro Terabyte Datenhaltung in einem Hadoop-Cluster bei 500 Dollar. Während bei einer relationalen Datenbank 10.000 Dollar oder gar noch mehr Kosten anfallen. CIOs unter Kostendruck – und wer ist das nicht? – prüfen deshalb sehr genau, wo und wie sie Hadoop in ihrem Unternehmen einsetzen können. Read More »

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Modernisierung der BI - Agile Business Intelligence

In den letzten Jahren hat sich einiges getan im Business Intelligence und Business Analytics Umfeld. Big Data - also der zeitnahe Umgang mit großen und polystrukturierten Daten - ist in aller Munde und zeigt vielen gewachsenen BI-Installationen die Grenzen auf. Aber auch die Art wie BI daher kommt hat sich dramatisch verändert! Read More »

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Buchempfehlung: Digitale Banken – das Geld steckt in den Daten

Ein Gastbeitrag von Anne Belder, SAS Niederlande.

„Die Zukunft der Banken ist digital.“ - Der unabhängige Autor und Finanzmarktanalyst Chris Skinner schreibt in seinem Buch "Digital Bank" über die radikale Veränderung im Banking. Viele Ansätze lassen sich daraus ableiten, die gerade aus Sicht eines Big Data Analytics Experten eine besondere Tragweite haben werden. Nachfolgend fasse ich die wichtigsten Punkte zusammen. 

digitalbanksWarum brauchen wir digitale Banken?

Chris schreibt: Wir leben in einer Welt, in der wir nicht bewusst über das Internet nachdenken; es ist einfach da. Also in einer Zeit, auf dem online oder mobil erreichbar zu sein zum Alltag gehört. Das Problem ist, dass die meisten Handelsbanken das digitale Leben noch nicht verinnerlicht haben, während es auf der Welt immer mehr Menschen gibt, die nur noch diese Sprache sprechen. Die Banken ziehen unsere neue und digitale Welt natürlich auch in Betracht, sehen sie aber nur als zusätzlichen Kanal in ihrem Portfolio. Die Herausforderung besteht darin, von dieser Denkweise weg zu kommen und das Bankwesen als digitales Netzwerk zu verstehen, auf das die physischen Kanäle wie Callcenter und Filialen aufbauen. Read More »

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Fit und gesund durch die Nutzung von Daten

„Bluthochdruck, der leise Killer“, so lautete die knappe und ernüchternde Diagnose des Arztes. Gewiss, Bluthochdruck ist die häufigste Volkskrankheit in Deutschland. Die letzte Zeit war stressig, an Sport war schon lange nicht mehr zu denken - aber warum musste gerade mich das Schicksal dieser Krankheit treffen? Unter dem Eindruck möglicher Folgen, wie z.B. Herzinfarkt und Schlaganfall, gewann das Thema Gesundheit plötzlich eine hohe Priorität. Ein erster Schritt im Sinne von „Gefahr erkannt, Gefahr gebannt“ sollte mehr Bewegung, sowie eine Gewichtsreduktion sein. Aber was kann mich nachhaltig dazu motivieren?

Doctor holding a red heart

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Von der Regatta zur intuitiv richtigen Verwendung von Forecasts

Es ist ein lauer Sommerabend im Juli am Neusiedler See. Die Teilnehmer der traditionellen YES-Cup Regatta sitzen bei Bier und Grillkotelette auf der Terrasse unseres Clubhauses. Die Stimmung ist ausgelassen, jeder hat nach zwei ereignisreichen Wettfahrten seine Geschichte zu erzählen.

Eine Unterhaltung am Ende unseres Tisches zieht meine Aufmerksamkeit auf sich, denn es geht um Forecasting, genauer gesagt um die Verwendbarkeit und Treffsicherheit von Wetter- und Windprognosen. Die Meinungen gehen erwartungsgemäß stark auseinander. Von „Meistens falsch“, über „Sind wir froh, dass wir sie haben - hat es früher in dem Detailgrad nicht gegeben“ bis hin zu „Ich richte mich nur nach den Wolkenbildern.“ Dass man die Windverhältnisse vor der Regatta kennt ist wichtig, um Entscheidungen wie. „Mit welcher Größe der Segel gehe ich ins Rennen, damit ich während der Regatta nicht wechseln muss“ oder „Welche Windrichtung wird sich durchsetzen und welche Bereiche des Sees werden daher begünstigt sein?“ besser treffen zu können. Read More »

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Betrug im Handel oder: Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert!

Mein Vater hat mir einmal beigebracht, dass der Handel sein Geld im Einkauf verdient. Er muss es wissen, habe ich mir damals gedacht. Schließlich war mein Vater jahrelang bei einem Kölner Handelskonzern als Vorstandsassistent beschäftigt. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Geschichte, dass der Vorstandsvorsitzende – so wurde erzählt – mit der Straßenbahn ins Büro fuhr, während der Einkaufsvorstand von einem Fahrer mit Dienstwagen abgeholt wurde. Read More »

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Ein Balanceakt: Verbrauchsvorhersagen für Konsumgüter, Regelenergie und Fans der Eintracht

Donnerstagabend, Frankfurt a. M.: Nach der Arbeit noch zum Supermarkt, um mich für das anstehende Europapokalspiel der Frankfurter Eintracht auszurüsten. Schnell an den Chips vorbei, ich sammele Nachos mit Salsa und Käsedip ein. Danach geht‘s ans Getränkeregal. Eine Flasche Cola und ein Sixpack Bier landen im Einkaufswagen. Um die Ecke die Eistheke: Ben & Jerrys Peanutbuttercup Eiskrem. Gefühlte 4.000 Kalorien auf 40 gr. Eis. Check!

Jetzt nur noch schnell meine Lieblingspizza. Beim Blick auf das Pizzaangebot stockt mir der Atem. Über dem Schild „Heute im Angebot!“ der Cheese Peperoni prangert: AUSVERKAUFT! Die Verkäuferin weiß auch nur, dass die nächste Lieferung erst Samstag zu erwarten ist.

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Zum Facebook Experiment: 5 Dinge für die Versuchsplanung, die Unternehmen lernen können

Facebook spielt mit den Gefühlen: Fast 700.000 Nutzer nahmen 2012 an einer psychologischen Studie teil. Unfreiwillig und unwissentlich. In diesem Facebook-Experiment wurde der Hälfte der Nutzer ein manipulierter Nachrichten-Feed angezeigt. Geprüft werden sollte, ob Themen und Tonalität der Fake-News die Stimmung der User beeinflusst.

Die Studie wurde Anfang Juni veröffentlicht. Die mit leichter Verspätung in dieser Woche aufflammende heftige Kritik an Facebook ist absolut nachvollziehbar und legitim - ein Unternehmen versucht sich an seinen Kunden, ohne deren vorherige Zustimmung. Aber deswegen sollte man die Praxis des Experimentierens nicht grundsätzlich verdammen.

Facebook

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