Agilität, Innovation und Kosteneffizienz: Der Dreiklang gelungener Cloud-Migration

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Immer mehr Geschäftsanwendungen, darunter Advanced Analytics, wandern in die Cloud. Die Vorteile liegen auf der Hand: Agilität, Innovation und kosteneffiziente High-Performance. Viele Cloud-Migrationen scheitern jedoch daran, das volle Potenzial dieser Bereitstellungsform zu erschließen. Um Performance und Mehrwert von Analytics in der Cloud zu maximieren, müssen Unternehmen die Optionen abwägen und den speziell für sich passenden Ansatz finden.

Haupttreiber Kosteneinsparungen

Kosteneinsparungen bleiben ein wichtiges Argument für einen Umzug in die Cloud. Unternehmen, die sich dafür entscheiden, können bis zu einem Drittel an Betriebskosten für Rechenzentrum und Infrastruktur sparen. Services wie Rechenkapazität und Speicher lassen sich via „pay per use“ nutzen, sodass Unternehmen nur die tatsächliche Leistung zahlen. Und das ist nicht trivial, denn bei einem KI-Projekt können locker mal 2.000 CPUs in Anspruch genommen werden. Speicherplatz kostet in der Public Cloud in der Regel nur ein Zehntel im Vergleich zu Speichersystemen, die im Unternehmen vorgehalten werden.

Ab in die Cloud! Aber wie?

Es gibt im Großen und Ganzen drei Möglichkeiten, Anwendungen in die Cloud zu bringen: Rehosting, Replatforming oder Repurchasing. Jede bringt andere Kosten, Anforderungen und Vorteile mit sich.

Rehosting verlagert die Applikation unverändert in eine Public Cloud wie Amazon Web Services (AWS). Das schafft Kosteneinsparungen sowie Basisskalierbarkeit, und Rechenzentrumskapazitäten werden für andere Zwecke frei. Das Gute daran ist, dass Anwendungen und Nutzeroberflächen gleichbleiben. Der Nachteil ist, dass die Anwendungen in diesem Fall nicht die volle Agilität, Skalierbarkeit und Innovation bringen.

Bei Replatforming wird die Architektur so angepasst, dass die Anwendung beste Performance in der Cloud erreicht und sämtliche Vorteile erschließt, die dieser Ansatz bereithält. Neue Anwendungen lassen sich schnell einbinden, vorhandene ohne größeren Aufwand modifizieren. Ein Vorteil ist, dass dieser Ansatz sukzessive umgesetzt werden kann.

Repurchasing bedeutet, dass Anwendungen komplett neu entwickelt oder umgeschrieben werden, damit sie in einer Cloud-Umgebung laufen können. Das kann mit einem recht hohen Aufwand verbunden sein und sich zu einem sehr umfangreichen Projekt ausweiten. Man sollte sich Kosten- und Zeitaufwand daher ganz genau anschauen, um zu beurteilen, ob es sich lohnt.

Was spricht dafür?

Cloud wird zunehmend Mainstream, denn Unternehmen entwickeln nach und nach Vertrauen, auch geschäftskritische Anwendungen dorthin zu verlagern. Gerade Sicherheitsbedenken lassen sich aushebeln, denn, während herkömmliche Perimeter-Sicherheitstechnologie oftmals ungenügend ist kann man Sicherheitsprotokolle in der Cloud direkt mit den einzelnen Assets verknüpfen. Einige Arten von Cyberattacken können zudem in der Cloud besser abgewehrt werden. Unter Umständen sind Anwendungen also sogar besser in der Cloud geschützt als on premise.

Einige Arten von #Cyberattacken können zudem in der #Cloud besser abgewehrt werden. Unter Umständen sind Anwendungen also sogar besser in der Cloud geschützt als on premise. Click To Tweet

Zudem wird es technologisch immer einfacher, in die Cloud zu migrieren. Eine Rolle spielen dabei Fortschritte bei Smart Metering, Microservices oder Cloud Management – und Containertechnologie.

Container als nächste Stufe der Virtualisierung

Container sind die nächste Entwicklungsstufe in Sachen Virtual Computing. Jeder Container ist mit einem minimalen Betriebssystem ausgestattet, das gerade ausreicht, um die Anwendung darauf laufen zu lassen. Der Container kann in dem Ausmaß für CPUs, Speicher- und In-Memory-Verarbeitung skaliert werden, wie es die darunterliegende Hosting-Maschine erlaubt. Enterprise-Container-Plattformen schaffen die Voraussetzung für eine schnellere Bereitstellung und flexiblere Nutzung der zugrundeliegenden Hardware-Infrastruktur, als dies virtuelle Maschinen können.

Mehr als HR

Etablierte Geschäftsanwendungen wie Finance, HR, Supply Chain oder Marketing werden schon in der Cloud betrieben. Nun ist die Zeit reif, um die Cloud-Vorteile auch im Hinblick auf spezifischere und wettbewerbsentscheidende Applikationen wie Advanced Analytics auszuschöpfen. Denn in der Cloud lassen sich unter Verwendung von künstlicher Intelligenz und Machine Learning intelligente Anwendungen erstellen, ohne sich erst mit der Bereitstellung der technologischen Umgebung befassen zu müssen. Mit einer soliden Architektur und kontrollierter Migration in die Cloud können Unternehmen ihre Analysefähigkeiten und -Performance auf eine neue Ebene bringen.

Ein weiteres interessantes on-demand Webinar zur Frage, wie Unternehmen die Cloud erfolgreich nutzen könnten, findet sich hier. Außerdem haben wir eine Umfrage zum Thema macht. Und den gibt es hier.

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About Author

Rainer Sternecker

Principal Solutions Architect

Rainer Sternecker is Data Management specialist and Principal Solutions Architect at SAS. He blogs about all aspects of the analytical lifecycle - data, discovery and deployment.

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