What’s up in the Cloud?

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Meiner Meinung nach werden in Zukunft nur noch ergebnisorientierte Fragestellungen an eine Cloud gerichtet, die dann fallentsprechend beantwortet und abgerechnet werden. Die Cloud wird Mittel zum Zweck. Niemand fragt, ob Cloud oder nicht. Cloud-Technologie wird zur Basistechnologie. Warum? Weil sie billiger und gleichzeitig effizienter für Firmen ist. Denn neue Geschäftsmodelle wie der gesamte boomende Komplex Industrie 4.0 und die Diskussion um Big Data und um das Internet der Dinge (IoT) sind ohne Cloud gar nicht mehr denkbar. Was der Cloud-Markt bietet, möchte ich in diesem Blog beschreiben. Und vor allem möchte ich darauf eingehen, wie Analytics in dieses Thema passt.

David Annis_Cloud2Erinnern Sie sich noch an damals, als es hieß: „Meine Daten gehören mir“? Das waren die Anfänge des Themas Cloud. Vertrauen in die Sicherheit, dass die Daten in einer Cloud nicht angreifbar seien, gab es quasi nicht. Es wurde deshalb aufgeteilt in die Public und die Private Cloud. Cloud ja, aber bitte zu Hause. Heute geht das jedoch nicht mehr. Und heute will das auch keiner mehr.

Sogar in den Zweiflerländern Deutschland, Österreich und Schweiz ist die Zurückhaltung gegenüber der Cloud längst nicht mehr so stark wie vor einigen Jahren.

Und dafür gibt es einen triftigen Grund: Die Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen gerade bei so komplexen Infrastrukturen wie Big Data Analytics bringen Unternehmen heute dazu, ihre bisherigen Sicherheitsbedenken nochmals zu überprüfen. Big Data ist da, die Cloud ist da – daher heißt es: jetzt die individuellen Möglichkeiten finden, die zu einem passen.

So gibt es mittlerweile viele interessante Varianten, aus denen man wählen kann: die hosted Services, das Software-as-a-Service-Modell, der Remote-Ansatz sowie das Results-as-a-Service-Modell.

Und welches Modell passt zu Ihnen?

Jede Variante hat ihre eigenen Vorteile. Deshalb ist es wichtig, sich vor einer Entscheidung über sämtliche Optionen zu informieren und zu validieren, was genau Sie benötigen.

Die gehostete Variante, also die des verwalteten Services, passt dann zu Ihnen, wenn Sie voll auf eine komplett outgesourcte Enterprise-Lösung setzen möchten. Dabei steht die ausgelagerte Verwaltung sämtlicher Unternehmensdaten in einer (Analytics-)Cloud im Mittelpunkt. Das heißt, Sie brauchen sich um keinerlei Hardware zu kümmern. Das übernimmt der Betreiber. Das klassischste Modell, sagen Sie? Ja, stimmt. Aber hier verfügt der Dienstleister über die komplette Hosting-Kompetenz – diese Option wird insbesondere nachgefragt, wenn spezifische Anforderungen erfüllt werden müssen und ein höherer Grad an Anpassung erforderlich ist. Ein guter Grund, wie ich finde.

Auch das nächste Modell ist klassisch und hat sich bereits etabliert: das Software-as-a-Service Modell. Das stimmt für Sie dann, wenn Sie vordefinierte und vorkonfigurierte Self-Service-Lösungen für Ihr Geschäft bevorzugen, das in der Cloud liegt. Wichtig zu wissen ist dabei, dass Sie dieses Modell für geschäftliche Standardszenarien einsetzen können. Die Laufzeiten sind flexibler, hier stehen Businessprozesse stärker im Mittelpunkt, die im Standardbereich liegen.

Geht auch in-house Womöglich soll Ihre Analytics-Lösung in Ihrem eigenem Rechenzentrum oder bei Ihrem Cloud-Dienstleister implementiert werden, aber Ihnen fehlt in-house die Expertise, um die analytische Umgebung selbst zu managen? Dann könnte ein Remote-Modell die Antwort sein.

Was bedeutet das? Sie halten Ihre Daten im eigenen Rechenzentrum oder bei Ihrem Cloud-Dienstleister vor, und der Cloud-Analytics-Anbieter analysiert im externen Betrieb das, was Ihre Sensoren ausspucken. Ihre Daten bleiben jedoch auf Ihren firmeneigenen Servern und die Analytics kommt zu Ihnen. Das Remote-Modell stellt den Zugriff auf Analytics-Expertise sicher. Der Anbieter kümmert sich um das komplette Service-Management und gibt zeitnah Antworten auf jede Art von Problem, Event oder Vorfall.

So ganz haben sich die Bedenken noch immer nicht ausräumen lassen, dass externe Cloud-Analytics 100 Prozent sicher ist. Gerade in bestimmten Branchen ist die Zurückhaltung hoch. Deshalb reden wir bei dieser Variante noch immer von der sogenannten internen Cloud. Aber nicht nur das Thema Sicherheit spricht für das Modell. Remote Managed Services eigenen sich für zwar datenintensive, aber auch volatile Geschäftsmodelle. Und bei diesen Firmen kann es sein, dass Analytiker noch nicht zum Mitarbeiterportfolio gehören; deshalb der Analytics-Cloud-Anbieter.

Auch die Kleinen

Ich habe bis hierhin eher die großen Unternehmen angesprochen. Aber was ist mit dem Mittelstand? Muss er auf Analytics und die Vorteile einer Cloud verzichten, nur weil er kleiner ist als die Großen? Nein, muss er nicht. Für den Mittelstand beziehungsweise für kleinere Unternehmen bietet sich das Results-as-a-Service-Modell an. SAS betreibt einen sicheren, cloudbasierten Service, Sie haben dadurch Zugang zu fortschrittlichster Analytics-Software und unser Expertenwissen. Ihre Daten werden verarbeitet und analysiert – ganz so, wie Sie es benötigen, eben am Result orientiert. Hier stehen schlussendlich die Reports, Forecasts und Analysen zum Abruf aus der Cloud zur Verfügung. Das ist der Service, den der Dienstleister Ihnen bietet.

Mein Cloud-Webinare und SAS Viya – klicken Sie sich durch

Zu jedem Modell gibt es noch so viel mehr zu sagen. Deshalb habe ich hier ein Webinar hinterlegt, dem Sie viele weitere Details entnehmen können, und was SAS hier anbietet (Link zum Webinar).

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About Author

David Annis

Director, Sales Support and Enablement (Cloud)

Dave Annis has been specializing in the field of data and business analytics for over 30 years. In that time, he has seen trends come and go, but one thing remains the same – organizations have the potential to get enormous value from analytics. Back in the 80s when Dave was starting out, cool job titles like “data wrangler” didn’t exist, and although he wishes they had (“assistant statistician” didn't have quite the same ring), he’s excited to see how Data Science has come into the limelight, and continues to grow.

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